Startseite

Herzlich Willkommen

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Arnsberg bietet kurzfristig, unbürokratisch und kostenlose Unterstützung.
Wir begleiten und beraten Bürger_innen, Gruppen und Organisationen, die mit Vorfällen eines rechtsextremen, rassistischen oder antisemitischen Hintergrund konfrontiert werden. Mehr

Auf unserer Homepage finden Sie neben unserem Beratungsangebot, zusätzlich Informationen und eine Reihe von Links zu weiteren Kooperationspartner_innen sowie Handreichungen und Broschüren. Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden. Kontakt

Ankündigungen und aktuelle Meldungen

Rechtsterrorismus: Prozessbeobachtung 'Gruppe S.'

Gemeinsam mit weiteren Fachstellen begleitet die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW den Prozess gegen die rechtsterroristische „Gruppe S“, der am 13. April 2021 am Oberlandesgericht Stuttgart begann. Angeklagt sind zwölf Männer, die unter anderem Anschläge auf Muslim:innen und politische Gegner:innen geplant haben sollen und damit „bürgerkriegsähnliche Zustände“ hervorrufen wollten. Mit der Veröffentlichung der Berichte zu den Prozesstagen soll der Prozess gegen die „Gruppe S“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und auf die Gefährlichkeit von rechtsterroristischen Strukturen und Netzwerken hingewiesen werden.

Handreichung: Was tun bei rechten Inhalten in Klassenchats?

„Neuntklässler verschicken Nazi-Symbole via WhatsApp“, „Verschwörungsmythen im Kinder-Chat“: Rechte, rassistische und antisemitische Inhalte in Klassenchats sorgen immer wieder für Schlagzeilen – und lassen Lehrkräfte, Eltern und Schüler*innen oft ratlos zurück. Der Bundesverband Mobile Beratung (BMB) hat nun eine Handreichung zum Thema veröffentlicht, mit konkreten Empfehlungen, Methoden und juristischen Hinweisen.

Veröffentlichung: Auf dem Schirm #1 - 'Der III. Weg' im Sieger- und Sauerland

Mit der Partei 'Der III. Weg' hat sich seit dem Jahr 2015 eine relativ junge neonazistische Organisation in den Landkreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein mit einem sogenannten ?Stützpunkt? etabliert. Spätestens mit der Eröffnung eines Parteibüros in Siegen im Juni 2020 ist sie auch ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Dadurch aufgeworfene Fragen nach dem Charakter und dem Bedrohungspotential der Partei, sollen mit dieser kurzen Übersicht beantwortet werden.

Veranstaltung: Fachtag Schulsozialarbeit, 17.02.2022 (Online)

„Handlungsfähig werden – Verschwörungserzählungen als Herausforderung im Kontext Schule“ Der Fachtag wendet sich an Schulsozialarbeiter*innen und Schulpsycholog*innen, die sich pädagogische Handlungssicherheit im Umgang mit Verschwörungserzählungen wünschen und vor allem Lust haben, in eine interaktive Auseinandersetzung darüber zu gehen. Der Fachtag ist eine Kooperation der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus NRW, der zivilgesellschaftlichen Ausstiegsberatung NINA-NRW und der Landesstelle für Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement.

What the hell is...Antifeminismus?!

Antifeminismus ist nicht nur ein grundlegendes Ideologieelement extrem rechten Denkens. Ihm ist auch eine gefährliche Scharnierfunktion zu eigen, die Verbindungen von extrem rechten über konservative Kräfte bis hin zu einer sogenannten bürgerlichen Mitte möglich macht. Die Ablehnung von feministischen Errungenschaften und allem, was den Begriff Gender im Namen trägt, ist ein verbindendes Element zwischen verschiedenen rechten Akteur:innen. Neben der (Weiter)Entwicklung von Konzepten für die Beratungsarbeit, spielt auch die Schärfung der Wahrnehmung und Sensibilisierung für das Thema Antifeminismus eine große Rolle. Diese multimediale Pageflow-Seite nimmt Sie/euch mit in ein erstes einführendes Kapitel zu Kims Auseinandersetzung mit dem Thema „Antifeminismus“.

Empfehlungen zum Umgang mit Aussteiger:innen in der Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus

In der Handreichung der zivilgesellschaftlichen Ausstiegs- und Distanzierungsberatung NinA NRW und der Mobilen Beratung NRW werden Fallstricke und Herausforderungen in der politischen Bildungsarbeit durch Ausgestiegene beleuchtet, um im Anschluss darauf zu schauen was politische Bildungsarbeit zu extrem rechter Ideologie braucht.

[Update] Veranstaltung: "Migrantische Stimmen zu Rassismus, rassistischer Gewalt und Gegenwehr“ (16.11.21, 19:00-21:00)

Online-Lesung zum Sammelband „Damit wir atmen können – Migrantische Stimmen zu Rassismus, rassistischer Gewalt und Gegenwehr“ mit den (Mit-) Herausgeber:innen und (Mit-) Autor:innen Kemal Bozay, Orhan Mangitay, Serpil Güner und Gamze Kenger wird am 16. November ab 19:00 Uhr via YouTube Livestream übertragen. Die Teilnahme ist kostenfrei und benötigt keine Anmeldung. Die Veranstaltung kann am Dienstag, 16. November ab 19:00 Uhr über diesen YouTube-Link https://youtu.be/eP-xCue1QaM verfolgt werden.

Nach der Bundestagswahl: Kein Grund zur Entwarnung – Zivilgesellschaft bleibt gefordert

Rechte und rechtsoffene Parteien mussten bei der Bundestagswahl Verluste einfahren. Grund zur Entwarnung ist das jedoch nicht, schreibt der Bundesverband Mobile Beratung (BMB) in einem neuen Policy Paper. Im Gegenteil: Die demokratische Zivilgesellschaft wird auch in den nächsten vier Jahren stark gefordert sein.

Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2021

Wie stehen die Parteien zum Demokratiefördergesetz? Planen sie eine Reform des Gemeinnützigkeitsrechts, um Vereinen auch für politische Arbeit Rechtssicherheit zu geben? Und wie wollen sie Menschen schützen, die auf rechten „Feindeslisten“ stehen? Der Bundesverband Mobile Beratung (BMB) hat dazu Wahlprüfsteine an die im Bundestag vertretenen demokratischen Parteien Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU, Die Linke, FDP und SPD geschickt.

Wie umgehen mit rechten Bedrohungen? - Neuer Ratgeber für Kommunalpolitik und Verwaltung

?Bedroht zu werden, gehört nicht zum Mandat?. Morddrohungen per E-Mail, Facebook und Twitter oder als Graffiti an der Hauswand, rassistische und antisemitische Bedrohungen, zerschnittene Autoreifen: Viele kommunalpolitisch Engagierte und Mitarbeiter*innen in Verwaltungen erleben in der Pandemie eine Zuspitzung von rechten Angriffen und Drohungen. Der Bundesverband Mobile Beratung (BMB) und der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG) haben jetzt einen aktuellen 45-seitigen Ratgeber für kommunalpolitisch Engagierte veröffentlicht. Die Veröffentlichung richtet sich mit praktischen Handlungsmöglichkeiten sowohl an direkt Betroffene sowie deren Familie und Freund*innen als auch an Vorgesetzte und Verantwortungsträger*innen in Kommunen und demokratischen Parteien.

Kontakt

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus - Regierungsbezirk Arnsberg

c/o Amt für Jugendarbeit der Ev. Kirche von Westfalen
Iserlohner Str. 25
58239 Schwerte

Tel.: 02304/755-4141
Fax: 02304/755248
info@mbr-arnsberg.de

Publikationen