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Herzlich Willkommen

 

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Arnsberg bietet kurzfristig, unbürokratisch und kostenlose Unterstützung.
Wir begleiten und beraten Bürger_innen, Gruppen und Organisationen, die mit Vorfällen eines rechtsextremen, rassistischen oder antisemitischen Hintergrund konfrontiert werden. Mehr

Auf unserer Homepage finden Sie neben unserem Beratungsangebot, zusätzlich Informationen und eine Reihe von Links zu weiteren Kooperationspartner_innen sowie Handreichungen und Broschüren.

Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden. Kontakt


Ankündigungen und aktuelle Meldungen

 

2. Vernetzungskonferenz - Rechtspopulistische Herausforderungen im Kontext von Flucht und Asyl

Am 06. Oktober findet die zweite Vernetzungskonferenz für Akteur_innen in der Arbeit mit Geflüchteten sowie in der Bündnisarbeit gegen Rassismus und Rechtsextremismus im Reinoldinum (Schwanenwall 34, 44135 Dortmund) statt.

Die Veranstaltung, welche sich mit demThema "Rechtspopulistische Herausforderungen im Kontext von Flucht und Asyl" befasst, möchte den Austausch zivilgesellschaftlicher Akteur_innen stärken und zugleich Handlungssicherheit im Umgang mit rassistischen und rechten Anfeindungen in diesem Themenbereich schaffen.

Ausrichter sind die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Arnsberg (MBR), das Institut für Kirche und Gesellschaft der ev. Kirche von Westfalen (IKG) sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R). Anmeldungen senden Sie bitte an gudrun-kirchhoff(at)afj-ekvw.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

PDF zum Programmablauf

Streifzüge und Ausflüge

Mobile Beratung NRW veröffentlicht "Berichte von Unterwegs II"

 „Rechte Gewalt, organisierter Neonazismus, Rechtspopulismus, Rassismus und Antisemitismus gehören auch zwischen Rhein und Weser zum Alltag.“ 

Diese Diagnose stellten die Mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus und für Demokratie aus NRW im Jahr 2012 der Einleitung des ersten Bandes der „Berichte von unterwegs“ voran. Wir müssen leider feststellen, dass dies auch fünf Jahre später, im Jahr 2017, noch gilt – wenn sich auch die gesellschaftlichen Bedingungen und Diskussionen sowie die Herausforderungen verändert haben.

Wir haben es heute mit einer sich zunehmend polarisierenden Gesellschaft zu tun, in der eine Minderheit, die sich für die schweigende Mehrheit hält, immer lauter wird. Die „Grenze des Sagbaren“, das hören wir vor Ort in den Beratungsgesprächen immer wieder, verschiebt sich zusehends. Viele Menschen stören sich daran und wollen etwas ändern. Sie fragen sich, wie sie „lauter werden“ können. Diese Menschen wollen wir unterstützen, hier sehen wir unseren Auftrag. Wir wollen – und daran hat sich nichts geändert – die Aktiven in NRW in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus unterstützen und stärken und eine lebendige Zivilgesellschaft, die sich für eine menschenrechtsorientierte demokratische Kultur einsetzt, fördern.

Insofern möchte der vorliegende zweite Band der „Berichte von unterwegs“ keine Erfolgsbilanzen präsentieren; mit seinem Titel ist vielmehr eine grundsätzliche Beobachtung angedeutet: die Auseinandersetzungen um Demokratie, Teilhabe und ein humanes Gemeinwesen sind immer wieder aufs Neue zu führen. Ein Ende der Reise ist daher nicht absehbar.

Der zweite Band der „Berichte von unterwegs“ ist ab sofort in der PDF-Version herunterzuladen, eine Druckversion wird nach der Sommerpause verfügbar sein.

Infopaket zum Thema Flucht und Asyl

Das Infopaket ist ein Projekt der Servicestellen für Antidiskriminierungsarbeit (Antidiskriminierungsbüros NRW) des Flüchtlingsrates NRW e.V., der Opferberatungsstellen NRW und der Mobilen Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus NRW.
Enthalten sind Broschüren, Flyer, Ratgeber und Checklisten, die für alle Mitarbeitende und Organisationen in der Flüchtlingsarbeit wichtig sind.

Das Infopaket wird den Teilnehmenden der Vernetzungskonferenz vom Februar 2017, von denen wir die Adressen haben und den meisten Flüchtlingsorganisationen über den Flüchtlingsrat NRW zugesandt.

Alle weiteren Interessierten können das Infopaket bei der Mobilen Beratung im Amt für Jugendarbeit der EKvW im Haus Villigst abholen oder per E-Mail bestellen (mit Angabe der Postanschrift).
Es ist erhältlich solange der Vorrat reicht, denn unser Vorrat ist sehr begrenzt!

Bestellungen bitte an Jonas Flick, E-Mail: jonas.flick@afj-ekvw.de oder
an Gudrun Kirchhoff, Amt für Jugendarbeit der EKvW, E-Mail: gudrun.kirchhoff@afj-ekvw.de

Keine Angst vor Nazis! Lehrfilm zur Gewaltvermeidung

Die Filmproduktion Johannfunke hat in Zusammenarbeit mit der Flüchtlingshilfe Hamm e.V., der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus und gefördert durch das Ministerium für Familie,
Kinder, Jugend, Sport und Kultur den folgenden Film kreiert.  Vielen Dank an Sebastian Johannfunke und sein gesamtes Team, Herrn Frohloff von der Mobilen Beratung, das Land NRW und nicht zuletzt an die geflüchteten Protagonisten!

Neue Handreichung: Mit Rechten streiten ?!

Die Mobile Beratung NRW hat in Kooperation mit dem Landesintegrationsrat NRW eine neue Handreichung herausgegeben, welche sich mit der Funktionsweise rechtspopulistischer und -extremistischer Agitation auseinandersetzt. Sie gibt alltagsnahe Tipps zum Umgang mit rechten Parolen und beleuchtet die Begriffe Rechtspopulismus, Stammtischparolen sowie Zivilcourage.

Die Publikation ist als Druckversion bestellbar sowie als PDF erhältlich.

Pressemitteilung - Flüchtlingsfeindliche Straftaten erneut auf Rekordhoch

Die Anzahl der Übergriffe gegen Geflüchtete und deren Unterstützer_innen ist 2016 im Vergleich zum Vorjahr bundesweit gestiegen.

Alleine in NRW gab es 499 Straftaten gegen Geflüchtete, Helfende und Einrichtungen. Die Zahlen, die die Bundesregierung Ende Februar auf Anfrage (,,Proteste gegen und Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte") der Fraktion DIE LINKE veröffentlichte, sind alarmierend....

DOWNLOAD Pressemitteilung (PDF)

 

 

Aus-, Fort- und Weiterbildungen der Gewaltakademie Villigst

Die Gewaltakademie Villigst im Amt für Jugendarbeit der EKvW bietet über das Jahr verteilt, vielfältige Aus-, Fort- und Weiterbildungen an.

Die Angebote finden Sie hier als PDF

 

 

 

,,Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus wertschätzen" NPD Verbot vom Bundesverfassungsgericht abgelehnt.

Die rechtsextreme Partei NPD wird nicht verboten. Der Antrag der Bundesländer auf ein Parteiverbot der NPD wurde abgelehnt. Ein erster Anlauf für ein solches Verbot war bereits im Jahr 2003 gescheitert, dieses Mal aber aus anderen Gründen..

Pressemitteilung der Mobilen Beratung NRW

 


Neues Methodenhandbuch zur rassismuskritischen Arbeit mit Kindern

Die Praxishilfe für die Arbeit mit Kindern im Alter zwischen acht und zwölf Jahren von der Mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus des Regierungsbezirkes Arnsberg und der Gewalt Akademie Villigst soll Vorurteilen so früh wie möglich entgegen wirken.

 

Das von der Gewalt Akademie Villigst und der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsberzirk Arnsberg konzipierte Methodenhandbuch reaiert damit auf zunehmende Anfragn um Praxishilfen für Jugendarbeit und Schule. Den theamtischen Kapiteln der Praxishilfe,,Vielfalt", ,,Sprache", ,,Interkuturelles Lernen", ,,Demokratie, Mitbestimmung und Teilhabe" und ,,Interreligiöses Lernen", stehen grundlegende Überlegungen zum jeweiligen Thema voran. Die darauf folgenden Methoden sind übersichtlich strukturiert, mit Vorschlägen für Variationen, Beispielen sowie Erfahrungen der Herausgeber_innen ergänzt


„Als Mobile Beratung werden wir zunehmend von Grund- und Förderschulen wegen rassistischer und rechtsextremer Parolen und Symbolen angefragt“ berichtet Dieter
Frohloff, Leiter der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Arnsberg und Mitarbeiter des Amtes für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen. Lehrerinnen und Lehrer schildern besorgt Vorfälle, in denen sich Kinder rassistisch geäußert haben oder sich mit Symbolen und Verhaltensweisen auf den Nationalsozialismus beziehen. Die Tatsache an sich verwundert die Pädagoginnen und Pädagogen kaum. Junge Menschen orientieren sich an dem, was sie in ihrem Alltag sehen. Dies gelte eben genauso für rassistisches Verhalten. Darin, so die Experten, läge aber gleichzeitig die Chance für eine nachhaltige Diskriminierungsprävention für Kinder. Gerade in der Altersgruppe der 8 bis 12-Jährigen könne eine wertschätzende und deutlich nicht rassistische Haltung von Pädagoginnen und Pädagogen eine nachhaltige Wirkung zeigen.

 

Das 110 Seiten starke Handbuch ist ab sofort erhältlich und wird gegen eine Schutzgebühr von 6€ abgegeben

Zu beziehen unter: www.gewaltakademie.de oder beim Amt für Jugendarbeit der EKvW - Edition Zebra - in Schwerte.

Email: gudrun.kirchhoff@afj-ekvw.de




Der RB Arnsberg

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Kontakt

Büro der MBR-Arnsberg

c/o Amt für Jugendarbeit der Ev. Kirche von Westfalen
Iserlohner Str. 25
58239 Schwerte

Tel.: 02304/755190
Fax: 02304/755248

netzwerk(at)afj-ekvw.de

Ansprechpartner

Dieter Frohloff
Mobil: 0152 017 73 272
dieter.frohloff(at)afj-ekvw.de

Leroy Böthel
Mobil: 0176 277 94 160
leroy.boethel(at)afj-ekvw.de

Jonas Flick
Mobil: 0176 457 62 617
jonas.flick(at)afj-ekvw.de


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